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Das
Schwerpunktprogramm
1159 – Neue Strategien der Mess-
und
Prüftechnik – wird von der
Deutschen
Forschungsgemeinschaft seit dem 1. September 2004
gefördert. Die Ziele und
geförderten Projekte des Schwerpunktprogramms sind in
folgenden
Punkten
zusammengefasst:
- Neue
Ansätze
für Systeme
zur Bestimmung geometrischer Merkmale unter dem Aspekt des in der
Mikro-
und
Nanomesstechnik
beobachtbaren
ineinander übergehens von Messabweichungen, Formabweichungen,
Welligkeit und Rauheit.
- Neue
Tolerierungsansätze und –systeme, die an Funktionen
orientierte Toleranzen zulassen.
- Fusion
von Messinformationen aus
unterschiedlichen Messverfahren zur Beurteilung der
Funktionstauglichkeit des zu prüfenden
Werkstücks oder der zu prüfenden Struktur.
- Regeln
für
die
Gestaltung und den Aufbau frei skalierbarer, übertragbarer
Normale und für
fertigungsumgebungsgerechte Kalibrierverfahren sowie experimentelle
Erprobung.
- Modulare
Modellierung
der Messwertermittlung für das
Aufstellen von Messunsicherheitsbudgets und das Ermitteln
von Messunsicherheiten.
- Modellierung
von Mess- und
Prüfprozessen für
die Simulation von Messabläufen zur Gewinnung von
Anwendungs- oder Einstellparametern
(z.B. zur Berücksichtigung von Werkstoffeigenschaften oder
Ableitung der Messgerätejustierung).
Diese
Ziele können
aufgrund ihrer Vielschichtigkeit und ihrer Komplexität nur im
Rahmen eines
standortübergreifenden Forschungsprogramms erreicht werden, in
dem
unterschiedliche Fachkompetenzen
sich einander
ergänzende Strategien
erarbeiten.
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